Heilpädagogische Förderung
In der Heilpädagogischen Förderung steht der Schüler in seiner Ganzheit im Vordergrund, das heißt in seiner sozialen, kognitiven, emotionalen und motorischen Entwicklung. Entscheidend bei der Durchführung der Angebote ist immer die Befindlichkeit des Schülers. Priorität hat hierbei, dass es dem Schüler gut geht und dass er sich angenommen und wohl fühlt. Dieses betrifft sowohl das emotionale als auch das körperliche Wohlgefühl. Diese Haltung kennzeichnet das Besondere in der Heilpädagogischen Förderung aus.
Umsetzung der heilpädagogischen Maßnahmen
Eigens dafür ausgebildete Mitarbeiter arbeiten in der Heilpädagogischen Förderung mit einer 1:1-Betreuung, damit den individuellen Bedürfnissen der Schüler entsprochen werden kann. In Einzelfällen kann die Förderung auch in einer 2:1-Betreuung durchgeführt werden. Dies ist möglich, wenn die Bedürfnislage des Schülers es verlangt. Schüler, die nach den Kerncurriculum „Geistige Entwicklung“ beschult werden und bei denen die soziale Komponente im Vordergrund steht erhalten in Kleingruppen oder im Klassenverband Heilpädagogische Förderung. Einmal in der Woche wird Heilpädagogische Förderung / Snoezelen im Sekundarbereich als AG angeboten.
Inhalte
- Basale Stimulation nach Fröhlich
- Sensorische Integration nach J. Ayres
- Mundmotorische Übungen
- Entspannungsmassagen
- Snoezelen
Zielgruppen

- Schwer mehrfachbehinderte Schüler
- Schüler mit Verhaltensproblematiken
- Schüler, die nach den Rahmenrichtlinien „Geistige Entwicklung“ beschult werden
Räumlichkeiten
- Heilpädagogischer Raum
- Matschraum
- Snoezelenraum





